Stablecoin-Reserven: Warum die EZB die Bankeinlagen-Pflicht kippen will
Das Europäische System der Zentralbanken hat am 22. September seine Antwort zur MiCA-Überprüfung eingereicht und fordert darin das Ende der Pflicht, 30 bis 60 Prozent der Stablecoin-Reserven als Bankeinlage zu halten. Was dahintersteckt und was du an deinem eigenen Token prüfen kannst.

Inhalt
Inhalt



Welche Themen sollen wir vertiefen?
Wähle aus, was dich aktuell beschäftigt. Deine Auswahl fließt direkt in unsere Themenplanung ein.
Crypto-News, die wirklich Mehrwert bringen.
Wöchentlich. 60 Sekunden Lesezeit. Sorgfältig kuratiert von unserer Redaktion: kein Hype, keine Werbe-Mails, kein Spam.
Am 22. September 2026 hat das Europäische System der Zentralbanken seine Antwort auf die MiCA-Überprüfung der EU-Kommission veröffentlicht. Der Kern der 61-seitigen Stellungnahme betrifft direkt jeden, der einen Euro- oder Dollar-Stablecoin hält: Die Notenbanken halten die Pflicht, einen festen Anteil der Reserven als Bankeinlage zu parken, für einen Konstruktionsfehler und schlagen vor, sie durch Liquiditätsanforderungen zu ersetzen.
Wichtig vorweg, damit die Einordnung stimmt: Am 30. September ändert sich keine Regel. An diesem Tag endet lediglich die Frist, bis zu der die Kommission Antworten zur MiCA-Überprüfung annimmt. Was du heute an deinem Stablecoin prüfen kannst, steht trotzdem schon fest, und genau darum geht es in diesem Text.
Was das ESZB eingereicht hat
Das Europäische System der Zentralbanken, kurz ESZB, ist der Verbund aus der Europäischen Zentralbank und den nationalen Notenbanken der EU, in Deutschland also der Bundesbank. Sein Beitrag zur Konsultation ist eine fachliche Stellungnahme und keine Rechtsetzung: Das ESZB beschreibt, was es an der heutigen Fassung der Verordnung für problematisch hält, und nennt Alternativen.
Wir haben das Dokument selbst geladen und im Volltext gelesen, es liegt als PDF auf den Seiten der EZB. Der Abschnitt, um den es hier geht, trägt die Frage, welche Folgen die Einlagenpflicht für Banken, für die Finanzstabilität und für die Geldpolitik hat. Das ESZB unterscheidet dabei ausdrücklich zwischen Stablecoins, die den Euro oder eine andere EU-Währung abbilden, und solchen auf Nicht-EU-Währungen, weil die Folgen jeweils andere sind.
Den Rahmen dieser Konsultation und was du selbst bis zum Fristende einreichen kannst, haben wir in MiCA-Konsultation endet am 30. September beschrieben. Dieser Text hier nimmt sich den inhaltlich gewichtigsten Beitrag vor, der seither eingegangen ist.
Die 30-Prozent-Regel: Was MiCAR heute verlangt
Ein E-Geld-Token, im Verordnungsdeutsch EMT, ist ein Kryptowert, der den Wert einer einzigen amtlichen Währung abbildet. Ein wertreferenzierter Token, abgekürzt ART, bezieht sich stattdessen auf einen Korb aus Währungen, Rohstoffen oder anderen Werten. Beide müssen nach der Verordnung eine Reserve halten, die jederzeit den Rücktausch zum Nennwert deckt.
Die entscheidende Vorgabe steht in der Stellungnahme wörtlich zitiert: Mindestens 30 Prozent der Reserveaktiva müssen als Einlagen bei Kreditinstituten gehalten werden, bei als signifikant eingestuften Token sind es 60 Prozent. Der Rest muss in sichere, risikoarme Werte fließen, die als hochliquide Instrumente mit minimalem Markt-, Kredit- und Konzentrationsrisiko gelten, und diese Werte müssen sich schnell und ohne große Preiswirkung veräußern lassen.
„Signifikant“ ist dabei kein Gefühl, sondern eine Einstufung durch die Aufsicht anhand von Schwellen wie Nutzerzahl, Umlaufmenge und Transaktionsvolumen. Diese Einstufung verdoppelt die Einlagenquote, und dort setzt die Kritik der Notenbanken an: Je größer ein Stablecoin wird, desto stärker wird er an das Bankensystem gekettet. Welche Emittenten in Europa überhaupt zugelassen sind, ordnet unser Text zum MiCA-Register der Stablecoin-Emittenten ein.

Warum die Notenbanken die Einlagenpflicht für riskant halten
Das Argument des ESZB lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Die Pflicht, einen bestimmten Anteil der Reserve als Bankeinlage zu halten, schafft eine direkte Verbindung zwischen Emittenten und Kreditinstituten, und diese Verbindung überträgt Stress in beide Richtungen.
Die erste Richtung geht vom Stablecoin zur Bank. Kommt es zu einem Ansturm auf einen einzelnen Token, muss der Emittent seine Einlagen schnell abziehen, um die Rücktauschwünsche zu bedienen. Bei einem großen Token kann der plötzliche Abzug einer erheblichen Summe die betroffene Bank in Schwierigkeiten bringen. Das ESZB hält in der Stellungnahme fest, dass solche Effekte zunächst einzelne Häuser treffen und dann systemisch werden können. Hinzu kommt: Einlagen von Stablecoin-Emittenten gelten als weniger stabil und reagieren empfindlicher auf Veränderungen als gewöhnliche Kundeneinlagen.
Die zweite Richtung geht von der Bank zum Stablecoin, und dafür gibt es einen belegten Fall, um den es im nächsten Abschnitt geht.
Der Fall SVB und USDC: Wie die Kopplung im März 2023 wirkte
Das ESZB führt als Beleg die Ereignisse vom März 2023 an. Damals gerieten die Silicon Valley Bank und mit ihr ein Teil des US-Regionalbankensektors in Schieflage. Der Emittent des Dollar-Stablecoins USDC hatte einen Teil seiner Reserve bei dieser Bank liegen. Als das bekannt wurde, löste es einen Ansturm auf den Token aus, der zeitweise deutlich unter einen Dollar rutschte.
Die Lehre, die die Notenbanken daraus ziehen, ist die entscheidende: Eine Bankeinlage ist kein risikoloser Parkplatz. Eine Einlage ist eine Forderung gegen ein Kreditinstitut, und im Krisenfall wird aus dem vermeintlich sichersten Teil der Reserve der ansteckendste. Wer als Halter nachvollziehen will, wie eng die Verbindung zwischen Euro-Stablecoins und Banken inzwischen ist, findet das in unserem Text zu Euro-Stablecoins und den Banken dahinter.
Gleichzeitig räumt das ESZB ein, dass Einlagen auch etwas leisten: Der gehaltene Betrag bildet einen Liquiditätspuffer, der in Stressphasen angezapft werden kann, und erspart dem Emittenten den Notverkauf von Wertpapieren unter Buchwert. Die Frage ist also nicht, ob Liquidität gebraucht wird, sondern in welcher Form sie vorgehalten wird.
Was stattdessen kommen soll: Repos und kurzlaufende Staatsanleihen
An dieser Stelle wird die Stellungnahme konkret. Das ESZB nennt drei Wege, wie ein Emittent dieselbe oder eine bessere Liquidität ohne feste Einlagenquote erreichen kann.
Erstens können Reserveaktiva in Repo-Geschäften verpfändet werden: Das Wertpapier wird gegen Bargeld überlassen und später zurückgekauft, was kurzfristig Liquidität schafft, ohne den Bestand zu veräußern. Zweitens nennt das ESZB Overnight-Reverse-Repos als Alternative zur Einlage. Diese Geschäfte werden über Nacht abgeschlossen und haben damit eine tägliche Fälligkeit, was laufend verfügbare Mittel für Rücktauschwünsche sichert. Drittens verweist es auf kurzlaufende Staatsanleihen, die Emittenten am Sekundärmarkt oder direkt in der Auktion kaufen können; große Euroraum-Länder begeben routinemäßig Papiere mit drei bis zwölf Monaten Laufzeit.
Der gemeinsame Nenner: Statt einer starren Quote sollen Schwellen gelten, die an die Verfügbarkeit der Mittel geknüpft sind, etwa daran, welcher Anteil der Reserve binnen eines Geschäftstags und welcher binnen fünf Geschäftstagen flüssig gemacht werden kann. Das ist die Logik, die aus dem Bankenaufsichtsrecht bekannt ist, übertragen auf Stablecoin-Emittenten.

Die zwei fehlenden Standards: Warum Teile der Regeln noch nicht greifen
Ein Befund aus der Stellungnahme geht in den Schlagzeilen unter, obwohl er praktisch der wichtigste ist. Zwei technische Regulierungsstandards, die die Europäische Bankenaufsichtsbehörde im Auftrag der Verordnung ausgearbeitet hat, sind von der EU-Kommission bislang nicht gebilligt worden. Das ESZB schreibt dazu, dass bestimmte Aspekte der Liquiditätsanforderungen deshalb noch nicht anwendbar oder nicht hinreichend klar sind, und es unterstützt die Annahme dieser Standards ausdrücklich.
Betroffen sind zwei Pflichten, die du als Halter unmittelbar spürst, wenn sie fehlen: die Vorgabe, das Konzentrationsrisiko zu begrenzen, und die Pflicht des Emittenten, die Kreditwürdigkeit der Banken zu überwachen, bei denen er seine Einlagen unterhält. Genau diese beiden Punkte hätten im Fall von 2023 den Unterschied gemacht. Solange die Standards nicht in Kraft sind, verlässt sich die Regel auf die Eigeninitiative der Emittenten.
Für die Einordnung heißt das: Die Verordnung gilt, aber sie ist an dieser Stelle unfertig. Wer nachlesen will, welche Änderungen an MiCA ohnehin geplant sind, findet den Überblick in unserem Hub zu den MiCA-Pflichten.
Was das für dich als Halter von EURC oder USDC bedeutet
Keine dieser Fragen ändert heute etwas an deinem Guthaben. Zusammen ändern sie aber, worauf du schaust, wenn du einen größeren Betrag in einem Stablecoin parkst.
Der erste Punkt ist die Zusammensetzung der Reserve. Ein Emittent, der 60 Prozent bei Banken liegen hat, ist von der Gesundheit dieser Banken abhängig; einer mit einem hohen Anteil kurzlaufender Staatsanleihen trägt dafür Zins- und Marktrisiko, das bei kurzen Laufzeiten allerdings klein bleibt. Der zweite Punkt ist die Streuung: Liegt die Einlage bei einem einzigen Institut oder bei mehreren? Der dritte ist die Frage, ob du den Rücktausch zum Nennwert direkt beim Emittenten verlangen kannst oder nur über den Handelsplatz aussteigst, an dem der Kurs in Stressphasen abweichen kann.
Wer seine Stablecoins ohnehin bei einem in der EU zugelassenen Anbieter hält, hat bei diesen Fragen den kürzeren Weg zur Antwort, weil die Berichtspflichten dort greifen. Welche Häuser eine MiCA-Zulassung führen, zeigt unser Vergleich der regulierten Krypto-Börsen.
Die Marktlage jeden MorgenSo prüfst du die Reserve deines Stablecoins selbst
Das klingt nach Arbeit für Aufsichtsbehörden, ist aber in einer Viertelstunde erledigt. Emittenten, die unter die Verordnung fallen, müssen ein Krypto-Whitepaper veröffentlichen und regelmäßig über die Zusammensetzung der Reserve berichten. Beides steht auf der Website des Emittenten, meist unter Transparenz oder Reserve.
Worauf du dabei achtest: Wie hoch ist der Anteil, der als Bankeinlage gehalten wird, und ist er über mehrere Institute verteilt? Welche Restlaufzeiten haben die Wertpapiere in der Reserve, und handelt es sich um Staatsanleihen oder um andere Papiere? Wie alt ist der jüngste Bericht, und wer hat ihn geprüft? Findest du die Angaben nicht oder stammen sie aus dem vorletzten Quartal, ist das selbst eine Antwort.
Ein zweiter, oft vergessener Punkt: Prüfe, welche Fassung eines Tokens du überhaupt hältst. Manche Dollar-Stablecoins existieren in einer EU-konformen und einer nicht-europäischen Variante, teils auf verschiedenen Netzwerken ausgegeben. Die Reservevorschriften der Verordnung gelten nur für die in der EU ausgegebene Fassung.
Die Frist am 30. September: Was danach passiert und was nicht
Die gezielte Konsultation zur Überprüfung der MiCA-Verordnung läuft seit dem 20. Mai 2026. Die Kommission nimmt Antworten bis zum 30. September 2026 um 23:59 Uhr MESZ an; ursprünglich sollte die Frist Ende August enden und wurde verlängert. Beides steht auf der Konsultationsseite der Kommission, die wir dazu selbst aufgerufen haben.
Teilnehmen darf jede Person und jedes Unternehmen, nicht nur Verbände. Wenn du also selbst betroffen bist, weil du Stablecoins nutzt oder als Unternehmen mit ihnen abrechnest, ist das der Weg, auf dem deine Erfahrung in die Überprüfung einfließt. Acht Tage sind knapp, für eine sachliche Antwort auf einzelne Fragen reichen sie.
Was danach nicht passiert, ist genauso wichtig: Am 1. Oktober gilt keine neue Regel. Die Antworten fließen in die Berichte ein, die die Kommission nach den Artikeln 140 und 142 der Verordnung vorlegen muss, und diese Berichte sind bis Mitte 2027 fällig. Eine Gesetzesänderung bräuchte danach das ordentliche Verfahren mit Parlament und Rat. Wer dir erzählt, die Einlagenpflicht falle demnächst, verkauft dir eine Erwartung als Tatsache.
Wie wahrscheinlich ist es, dass die Regel wirklich fällt?
Diese Frage lässt sich heute nicht beantworten, und wir tun auch nicht so. Was sich sagen lässt: Die Stellungnahme einer Notenbank hat in einem solchen Verfahren Gewicht, sie bindet die Kommission aber nicht. Andere Teilnehmer der Konsultation vertreten gegenteilige Positionen, und die Einlagenpflicht hat neben dem Stabilitätsargument auch ein geldpolitisches: Reserven, die bei europäischen Banken liegen, bleiben im europäischen Kreislauf.
Realistisch ist ein Zwischenweg: eine niedrigere Quote, kombiniert mit Liquiditätsschwellen und den beiden noch ausstehenden technischen Standards. Für dich als Halter ändert sich dadurch wenig am Alltag, aber einiges an der Frage, wie belastbar ein Stablecoin im Stressfall ist. Genau deshalb lohnt es sich, die Reserveberichte im Blick zu behalten, statt auf den Gesetzgeber zu warten.
Stablecoin-Reserven: Was du daraus mitnimmst
- Sieh dir den jüngsten Reservebericht deines Stablecoins an. Notiere den Anteil der Bankeinlagen, die Zahl der Institute und die Restlaufzeiten der Wertpapiere. Wer dabei gleich prüfen will, ob der eigene Anbieter in der EU zugelassen ist, findet die Einordnung im Vergleich der regulierten Krypto-Börsen.
- Verteile größere Stablecoin-Bestände, statt alles in einem Token zu halten. Die Kopplung an einzelne Banken ist der Punkt, den die Notenbanken selbst als Schwachstelle benennen; wer streut, macht sich von einem einzelnen Emittenten unabhängig. Wo sich welcher Token in Euro handeln lässt, zeigt der Börsenvergleich.
- Nutze die Frist, wenn dich das Thema betrifft. Bis zum 30. September um 23:59 Uhr MESZ nimmt die Kommission Antworten an; danach entscheidet sich ohne dich, wie die Reserveregeln künftig aussehen. Den Rahmen und die Fragen dazu findest du in unserem Überblick zu den MiCA-Pflichten.
Quellen zum Nachlesen: die Stellungnahme des ESZB zur MiCAR-Überprüfung als PDF und die Konsultationsseite der EU-Kommission mit Frist und Fragebogen.
(Stand: 22. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.
Verwandte Artikel
- Fed-Regeln für Stablecoins: Was du bei Deckung und Rücknahmerecht prüfst
- MiCA-Register der Stablecoin-Emittenten: 23 zugelassene Firmen, 43 Whitepaper und zwei tote Links
- SoFi rechnet Kartenzahlungen über Stablecoin ab: Was deutsche Karteninhaber jetzt prüfen
- Revolut startet den Euro-Stablecoin EURR: Warum Deutschland nicht in der ersten Welle ist
- Open USD ist live, steht aber nicht im EU-Register: Worauf es für deutsche Anleger jetzt ankommt
Welche Themen sollen wir vertiefen?
Wähle aus, was dich aktuell beschäftigt. Deine Auswahl fließt direkt in unsere Themenplanung ein.
Crypto-News, die wirklich Mehrwert bringen.
Wöchentlich. 60 Sekunden Lesezeit. Sorgfältig kuratiert von unserer Redaktion: kein Hype, keine Werbe-Mails, kein Spam.
August 16, 2026 6:20 PM

Tether-Audit durch KPMG: Was das uneingeschränkte Prüfungsurteil für USDT in Deutschland bedeutet
Tether hat am 13. August 2026 die erste vollständige Prüfung seines Jahresabschlusses durch KPMG gemeldet, mit uneingeschränktem Prüfungsurteil für das Geschäftsjahr 2025. An der Handelbarkeit von USDT bei zugelassenen Anbietern in der EU ändert das nichts, denn darüber entscheidet Artikel 48 MiCA.
September 9, 2026 4:57 PM

Euro-Stablecoin von 37 Banken kommt auf Ethereum: Was du an deinem Euro-Token jetzt prüfen musst
Ein Konsortium aus 37 europäischen Banken hat am 8. September bestätigt, seinen regulierten Euro-Stablecoin auf der öffentlichen Ethereum-Kette auszugeben. Was das für Verwahrung, Rücktausch und Einlagensicherung bedeutet und welche sechs Punkte du an deinem heutigen Euro-Token sofort prüfen kannst.
September 1, 2026 2:21 AM

USDT-Cashback und sieben Prozent auf Stablecoins: Was das MiCA-Zinsverbot für dich bedeutet
Eine neue Bezahlkarte wirbt mit bis zu zehn Prozent Cashback in USDT und sieben Prozent im Jahr auf das Guthaben. Artikel 50 MiCAR erklärt, warum dir ein in der EU zugelassener Anbieter genau das nicht zahlen darf.
August 16, 2026 2:18 AM

Digitaler Euro und Stablecoins: Warum die Bank of England beide Geldformen in einer einzigen Zahlung testet
Im Digital Pound Lab der Bank of England hat ein Konsortium um NOBO Finance, Dun & Bradstreet und Polygon durchgespielt, wie ein Exporteur einen Vorschuss in einem Stablecoin erhaelt und der Importeur die Schlusszahlung in digitalem Zentralbankgeld leistet. Warum der Unterschied zwischen privatem und oeffentlichem Geld auch fuer dein Stablecoin-Guthaben in Deutschland zaehlt.
September 22, 2026 10:20 PM

Binance kauft sich bei Circle ein: Was der USDC-Deal für dein Guthaben bedeutet
Binance beteiligt sich mit 100 Millionen US-Dollar an Circle und verlängert den USDC-Vertrag um fünf Jahre. Für Anleger in Deutschland zählt weniger die Summe als die Frage, wer an liegen gebliebenen Stablecoins verdient.
September 16, 2026 8:15 AM

USDC auf Circles neuer Kette Arc: Was du vor der ersten Überweisung prüfst
Circle öffnet am 16. September 2026 das Mainnet seiner Blockchain Arc, auf der USDC zugleich der Treibstoff ist. Wir haben die Kette selbst abgefragt und zeigen, welche vier Punkte du prüfst, bevor du das erste Mal USDC dorthin schickst.
September 19, 2026 2:15 PM

MiCA-Konsultation endet am 30. September: Was du bis dahin prüfen und einreichen kannst
Die EU-Kommission überprüft die Krypto-Verordnung MiCA und nimmt bis zum 30. September 2026 um 23:59 Uhr MESZ Stellungnahmen entgegen. Auf dem Prüfstand stehen Staking, DeFi, Lending, Stablecoins und die Verwahrung – und du kannst dich ohne Anwalt beteiligen.
August 19, 2026 11:16 PM

Stablecoin als Bargeld: Drei Kriterien, mit denen du dein Guthaben selbst prüfst
Der US-Rechnungslegungsrat FASB nennt erstmals drei Bedingungen, unter denen ein Stablecoin in einer Bilanz als Bargeld gelten darf. Aus diesen Bedingungen wird ein Prüfraster, mit dem du dein eigenes Guthaben in zwanzig Minuten einordnest.
September 30, 2026 10:54 PM

ESMA fordert Werberegeln für Krypto-Influencer: Sechs Änderungen, die jetzt bei der EU-Kommission liegen
Die EU-Wertpapieraufsicht hat am letzten Tag der Konsultation ihre Stellungnahme zur MiCA-Überprüfung eingereicht. Gefordert werden unter anderem Offenlegung beim Staking, ein erlaubnispflichtiger DeFi-Zugang und die Befugnis, Kryptowerte einzufrieren.
September 29, 2026 6:41 PM

Citi wird Bank hinter Coinbases Stablecoin-Konten: Das ändert sich für Anleger in Deutschland
Citi und Coinbase haben am 28. September 2026 zwei Produkte angekündigt, die Stablecoin-Zahlungen an eine Großbank hängen: eigene Zahlungskonten bei Coinbase und Stablecoin-Annahme für Citi-Kunden. Beides startet in den USA — für dein Guthaben in Deutschland gelten MiCA, das Zinsverbot nach Artikel 50 und Paragraf 23 EStG.
May 13, 2025 7:00 AM

US EU Handelskonflikt Spitzt Sich Zu Während US China Streit Abkühlt
Gerade als der langjährige Handelskrieg zwischen den USA und China nachlässt, tauchen neue Spannungen zwischen den USA und der Europäischen Union auf. Mit Trumps Aussage, Europa sei „fieser als China“, steht der nächste transatlantische Handelskonflikt schon vor der Tür?
March 27, 2025 6:00 AM

Bitcoin oder Stablecoins: Was ist 2025 am besten zu halten?
GameStop fügt Bitcoin zu seiner Reserve hinzu, während Fidelity mit einem eigenen Stablecoin experimentiert. Doch was bedeutet das für Anleger, und was sollte man 2025 lieber halten?
July 3, 2026 9:07 AM

Stablecoins und Steuern: Was bei USDT, USDC und Co. gilt
USDT, USDC und andere Stablecoins können steuerlich relevant sein. Erfahren Sie, wann Tausche, Gewinne, Haltefrist und Nachweise wichtig werden.
October 4, 2026 11:01 AM

Sky (SKY) nur 3,8 Prozent unter dem Rekord von Dezember 2024: Diese Marke entscheidet
Sky notiert bei 0,09669 Dollar und damit 3,8 Prozent unter dem Rekord vom Dezember 2024, nach einem Wochenplus von 25,8 Prozent. Die USDS-Menge hat zehn Milliarden Dollar erreicht, der Sparzins liegt bei 3,60 Prozent, und die ESMA will Dienste rund um nicht zugelassene Stablecoins untersagen.
September 26, 2026 7:34 AM

Canton springt 15,6 Prozent auf 0,13 Dollar: Was du vor der Order beim Handelsvolumen prüfst
Canton (CC) legt in 24 Stunden 15,64 Prozent auf 0,13443 Dollar zu und ist damit der stärkste Bewegungskandidat der Top 25. Eine eigene Auszählung zeigt: Beim Handelsvolumen liegt CC bei nur 0,94 Prozent seiner Marktkapitalisierung, einem Fünftel des Medians.
September 19, 2026 6:33 AM

RAIN springt auf 0,0134 Dollar: Was Halter des Prognosemarkt-Tokens in Deutschland jetzt prüfen
Der Prognosemarkt-Token RAIN steht am 19. September 2026 bei 0,0134 Dollar, 5,5 Prozent über dem Vortag und auf Rang 16 nach Marktkapitalisierung. Wer ihn aus Deutschland kaufen oder halten will, trifft auf ein deutlich engeres Feld an Handelsplätzen, als diese Platzierung vermuten lässt.
September 15, 2026 4:36 PM

Digitaler Euro und Haltegrenze: Was das geplante Limit für dein Konto und deine Kryptowerte bedeutet
Der digitale Euro bekommt eine Obergrenze, und im Trilog ist noch offen, wer sie festlegt und wie hoch sie ausfällt. Was der Entwurf für dein Girokonto, für Euro-Stablecoins und für deine Kryptowerte bedeutet.
August 30, 2026 11:16 PM

Krypto-Karte: Wo dein Kartenguthaben wirklich liegt und was der Solana-Exploit vom 28. August darüber zeigt
Ein Angriff auf einen Kartenguthaben-Vertrag auf Solana hat 1.685 Nutzern das aufgeladene Guthaben genommen, während ihre Wallets unberührt blieben. Der Fall zeigt, warum es bei Krypto-Karten entscheidend ist, ob dein Guthaben als E-Geld bei einem lizenzierten Institut oder in einem Smart Contract liegt.
July 14, 2026 11:59 AM

Stablecoins im Alltag: Wann steuerliche Vorgänge entstehen können
Stablecoins zum Bezahlen, Tauschen oder Verkaufen nutzen? Erfahre, wann steuerliche Vorgänge entstehen und welche Daten du dokumentieren solltest.
June 12, 2025 5:05 PM

GENIUS Act jetzt aktiv: Ein Wendepunkt für die Kryptoregulation und Stablecoins?
Der US-Senat hat den GENIUS Act einen großen Schritt näher an die Verabschiedung gebracht. Dieses bahnbrechende Gesetz könnte die Zukunft von Stablecoins, digitalen Vermögenswerten und der weltweiten Krypto-Adoption grundlegend verändern.
December 31, 2024 7:08 PM

USDT vs. USDC: Welche Stablecoin sollten EU-Investoren wählen?
USDT wurde in der EU delistet, was viele Investoren vor die Frage stellt: Solltest du zu USDC wechseln? Hier erfährst du alles über die Unterschiede, Risiken und Möglichkeiten.
July 25, 2026 1:58 PM

Samsung bringt Stablecoins in die Wallet – was heißt das für die Kurse?
Samsung Wallet soll Stablecoins direkt unterstützen, auf der Bühne lief USDC. Ein Startdatum fehlt noch – die mögliche Reichweite ist trotzdem enorm.
August 3, 2026 11:22 AM

Bitcoin in Stablecoins tauschen: Steuer in Österreich?
Wer Bitcoin in USDT oder andere Stablecoins tauscht, zahlt in Österreich meist noch keine Steuer. Wann der Tausch dennoch steuerpflichtig wird.
June 30, 2026 6:18 PM

Stablecoin Krieg beginnt: Visa, Mastercard und Coinbase starten Open USD, während Bitcoin crasht
Open USD startet mit Visa, Mastercard und Coinbase, während Bitcoin unter 59.000 Dollar fällt. Ist das jetzt die wichtigere Krypto Story?
August 18, 2026 11:16 AM

MiCA-Überprüfung: Was die EU-Kommission an den Krypto-Regeln ändern könnte
Die EU-Kommission hat MiCA nach knapp zwei Jahren zur Überprüfung gestellt und fragt in 86 Punkten unter anderem das Zinsverbot für Stablecoins, Staking, Lending und DeFi ab. Antworten nimmt Brüssel bis zum 30. September 2026 entgegen.
Vielleicht auch interessant



