MiCA-Register der Stablecoin-Emittenten: 23 zugelassene Firmen, 43 Whitepaper und zwei tote Links
Das amtliche ESMA-Register listet 23 zugelassene Emittenten von E-Geld-Token und 43 gemeldete Whitepaper. Wir haben jede hinterlegte Dokumentadresse selbst aufgerufen und zeigen, wo das Verzeichnis ins Leere führt.

Inhalt
Inhalt



Welche Themen sollen wir vertiefen?
Wähle aus, was dich aktuell beschäftigt. Deine Auswahl fließt direkt in unsere Themenplanung ein.
Crypto-News, die wirklich Mehrwert bringen.
Wöchentlich. 60 Sekunden Lesezeit. Sorgfältig kuratiert von unserer Redaktion: kein Hype, keine Werbe-Mails, kein Spam.
Wer in der EU einen Stablecoin herausgeben will, der an eine amtliche Währung gekoppelt ist, braucht dafür eine Zulassung. Die Aufsicht führt darüber ein öffentliches Verzeichnis: das MiCA-Register der E-Geld-Token, gepflegt von der europäischen Wertpapieraufsicht ESMA. Es ist die einzige Stelle, an der du nachsehen kannst, ob hinter dem Euro-Token in deiner Wallet ein beaufsichtigtes Unternehmen steht.
Wir haben dieses Register am 16. August 2026 heruntergeladen und Zeile für Zeile ausgezählt. Das Ergebnis: 23 zugelassene Emittenten, 43 gemeldete Whitepaper, 13 Mitgliedstaaten. Und ein paar Stellen, an denen das Verzeichnis weniger hält, als sein amtlicher Charakter vermuten lässt.
Das MiCA-Register für E-Geld-Token: Was darin steht und was nicht
E-Geld-Token, im Verordnungstext EMT genannt, sind Kryptowerte, die den Wert genau einer amtlichen Währung abbilden sollen. Ein Euro-Token gehört dazu, ein Dollar-Token ebenso. Wer solche Token in der EU öffentlich anbietet, muss nach der MiCA-Verordnung entweder als E-Geld-Institut oder als Kreditinstitut zugelassen sein und ein Whitepaper bei der zuständigen nationalen Aufsicht melden.
Die ESMA führt die Meldungen aller nationalen Behörden in einem Übergangsregister zusammen. Wichtig ist, was dieses Register ausdrücklich nicht leistet. Die ESMA weist selbst darauf hin, dass die gelisteten Whitepaper von keiner Behörde geprüft oder genehmigt wurden. Die Verantwortung für den Inhalt liegt beim Emittenten. Das Register beantwortet also die Frage, ob ein Unternehmen zugelassen ist und ein Dokument gemeldet hat. Es beantwortet nicht, ob dieses Dokument stimmt.
Der zweite Punkt betrifft die Aktualität. Die Datei wird in wöchentlichen Abständen neu veröffentlicht. Der von uns geladene Stand trägt als Änderungszeitpunkt den 12. August 2026, 8:47 Uhr UTC. Zwischen einer Meldung an eine nationale Behörde und ihrem Erscheinen im europäischen Verzeichnis liegt damit ein Nachlauf von bis zu einer Woche.
23 Emittenten, 43 Whitepaper: Das Ergebnis der Auszählung vom 16. August 2026
Diese Auswertung hat cryptoticker.io am 16. August 2026 selbst erhoben. Methode: Wir haben die amtliche Registerdatei der ESMA als CSV abgerufen, die Einträge über die Rechtsträgerkennung LEI zu Emittenten zusammengefasst und anschliessend jede im Register hinterlegte Whitepaper-Adresse einzeln aufgerufen. Geprüft wurden 43 Registereinträge, 23 Emittenten und 30 verschiedene Dokumentadressen.
Die Grundzahlen im Überblick. Das Register enthält 43 gemeldete Whitepaper. Dahinter stehen 23 Emittenten, gezählt nach eindeutiger LEI-Kennung. Ein Emittent kann mehrere Token und damit mehrere Whitepaper führen, weshalb die zweite Zahl deutlich unter der ersten liegt. Nach Zulassungsart sind 39 Einträge einem E-Geld-Institut zugeordnet, drei einem Kreditinstitut, bei einem Eintrag trägt das Feld den Wert "N/A".
Die Meldungen verteilen sich zeitlich so: zwölf Whitepaper wurden 2024 gemeldet, 17 im Jahr 2025 und 14 im laufenden Jahr 2026. Das Register wächst also weiter, aber nicht sprunghaft.
Euro oder Dollar? Warum 23 Stablecoin-Emittenten nicht 23 Euro-Stablecoins bedeutet
Eine Verwechslung liegt hier besonders nahe. Das Register ist kein Verzeichnis von Euro-Stablecoins, sondern eines von E-Geld-Token aller Währungen. Unter den gemeldeten Dokumenten finden sich neben Euro-Token auch mehrere Dollar-Token, darunter Whitepaper zu USDC, zu einem als eUSD geführten Token und zu USDCV.
Das Register selbst enthält keine saubere Währungsspalte. Wir konnten die Währung nur an den Dokumentadressen und Produktseiten ablesen, was eine Ableitung ist und keine amtliche Angabe. Wer wissen will, auf welche Währung ein konkreter Token lautet, muss deshalb ins Whitepaper selbst schauen. Genau dafür steht die Adresse im Register.
Praktisch heisst das: Die kursierende Schlagzeile von den "23 zugelassenen Stablecoins in Europa" ist doppelt ungenau. Es sind 23 Unternehmen, nicht 23 Token, und ein erheblicher Teil der Token lautet nicht auf Euro. Wenn du gezielt einen Euro-Stablecoin suchst, ist die Auswahl kleiner, als die Zahl vermuten lässt. Welche Handelsplätze diese Token überhaupt führen, ist eine davon getrennte Frage; einen Überblick über die in der EU zugelassenen Plattformen findest du im Vergleich regulierter Krypto-Börsen.
AllUnity und die BaFin: Warum nur ein einziger Emittent aus Deutschland kommt
Deutschland stellt in diesem Register genau einen Emittenten. Die AllUnity GmbH steht dort mit vier gemeldeten Whitepaper und der BaFin als zuständiger Behörde. Kein weiteres deutsches Unternehmen taucht in der Liste auf.
Das ist bemerkenswert, weil Deutschland gemessen an Bevölkerung und Finanzplatz zu den größten Märkten der Union gehört. Die Zulassung eines E-Geld-Instituts ist allerdings ein aufwändiges Verfahren, und ein Emittent kann von einem einzigen EU-Staat aus den gesamten Binnenmarkt bedienen. Für dich als Anlegerin oder Anleger folgt daraus vor allem eines: Dass ein Euro-Token nicht von einem deutschen Haus stammt, sagt nichts über seine Zulassung aus. Massgeblich ist die Aufsicht im Herkunftsmitgliedstaat, nicht der Sitz in Deutschland.

Frankreich, Niederlande, Malta: Wie sich die Zulassungen auf 13 Mitgliedstaaten verteilen
Nach Zahl der Emittenten führt Frankreich mit sechs Unternehmen, es folgen Luxemburg mit drei sowie Litauen, Malta und die Niederlande mit je zwei. Je einen Emittenten stellen Tschechien, Deutschland, Dänemark, Finnland, Island, Lettland, Polen und Slowenien.
Zählt man stattdessen die Whitepaper, verschiebt sich das Bild. Dann liegen die Niederlande mit neun Dokumenten vorn, vor Frankreich mit acht sowie Deutschland, Finnland und Malta mit je vier. Der Grund ist die unterschiedliche Produktbreite: Ein einzelner niederländischer Emittent führt allein sechs Einträge.
Island fällt aus dem Rahmen, weil es nicht zur EU gehört. Als Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums wendet das Land die MiCA-Regeln dennoch an, die Aufsicht liegt bei der isländischen Zentralbank.
Zwei tote Links im amtlichen Register: Bridge Building und Newrails
Das Whitepaper ist kein Beiwerk. Es ist das Dokument, in dem ein Emittent offenlegt, wie der Token gedeckt ist, welche Rechte auf Rücktausch bestehen und welche Risiken er selbst sieht. Die Adresse im Register ist der amtlich hinterlegte Weg dorthin. Wir haben deshalb alle 30 verschiedenen Adressen aufgerufen.
28 der 30 Adressen lieferten eine Seite aus. Zwei führten auf eine Fehlerseite. Betroffen sind der Eintrag der Bridge Building S.A. aus Luxemburg mit der Adresse bridge.xyz/transparency/EURR und der Eintrag der Newrails, UAB aus Litauen mit einer Dokumentadresse unter newrails.xyz.
Wichtig für die Einordnung: In beiden Fällen ist die jeweilige Hauptdomain selbst erreichbar. Es handelt sich also nicht um abgeschaltete Unternehmensseiten, sondern um eine Adresse, unter der kein Dokument mehr lag. Wir haben beide Adressen zusätzlich mit Cookie-Speicher und Browser-Kennung erneut abgerufen, mit demselben Ergebnis.
Daraus folgt ausdrücklich kein Vorwurf. Ein Dokument kann umgezogen sein, eine Adresse veraltet, die Registerzeile schlicht nicht nachgeführt. Ob das Whitepaper an anderer Stelle erreichbar ist, haben wir nicht geprüft, und ob eine Pflicht verletzt wurde, wäre ohnehin eine Frage für die zuständige Aufsicht und nicht für eine Redaktion. Belegt ist allein: Wer am 16. August 2026 dem amtlich hinterlegten Weg folgte, kam bei diesen beiden Einträgen nicht ans Dokument.
Sammel-URLs statt Einzeldokument: 15 Einträge zeigen auf vier Adressen
Der zweite Befund ist unauffälliger und betrifft mehr Einträge. 41 Registerzeilen tragen eine Dokumentadresse, aber es sind nur 30 verschiedene. Der Grund: Mehrere Emittenten hinterlegen für sämtliche Token dieselbe Sammeladresse.
Konkret verweisen sechs Einträge eines niederländischen Emittenten auf eine einzige Ressourcen-Seite, vier Einträge des deutschen Emittenten auf eine einzige Whitepaper-Seite, drei Einträge eines weiteren niederländischen Anbieters auf eine gemeinsame Produktseite und zwei Einträge eines maltesischen Emittenten auf eine gemeinsame Übersicht. Zusammen sind das 15 der 43 Einträge, die sich vier Adressen teilen.
Formal ist das nicht zu beanstanden, denn das Register verlangt eine Adresse und keine Punktlandung. Praktisch bedeutet es, dass du bei diesen Einträgen auf einer Übersichtsseite landest und das Dokument zu deinem Token dort erst suchen musst. Ein funktionierender Link heisst eben nur, dass eine Seite antwortet. Er heisst nicht, dass du das gesuchte Whitepaper vor dir hast.

Artikel 48 Absatz 4 und 5: Wenn ein zugelassener E-Geld-Token gar nicht öffentlich angeboten wird
Eine Spalte des Registers wird selten beachtet, obwohl sie viel erklärt. Sie vermerkt, ob ein Emittent sich auf die Ausnahmen in Artikel 48 Absatz 4 oder 5 der MiCA-Verordnung beruft. Bei einem Emittenten mit drei Einträgen steht dort ein Ja.
Der Registerkommentar dieses tschechischen Emittenten sagt selbst, worum es geht: Der Token werde im Rahmen einer Ausnahme für begrenzte Netzwerke herausgegeben, nicht der Allgemeinheit angeboten und ausschliesslich innerhalb eines klar abgegrenzten, funktional beschränkten Systems verwendet.
Damit stehen im selben Verzeichnis Token, die jeder kaufen kann, neben Token, die für die Öffentlichkeit gar nicht gedacht sind. Wer die Liste als Einkaufsliste liest, geht in die Irre. Das Register ist ein Aufsichtsverzeichnis und keine Produktübersicht.
Was das für die Suche nach einem Euro-Token bedeutet
Aus 43 Einträgen wird nach diesen Abzügen eine deutlich kleinere Menge tatsächlich frei verfügbarer Euro-Token. Abzuziehen sind die Dollar-Token, die Einträge unter der Ausnahme für begrenzte Netzwerke und jene Fälle, in denen mehrere Einträge auf denselben Emittenten und dieselbe Produktfamilie entfallen. Eine belastbare Endzahl nennen wir hier bewusst nicht, weil das Register die Währung nicht als eigenes Feld führt und jede Zahl damit auf einer Ableitung beruhen würde.
Whitepaper-Pflicht nach MiCA: Was in dem Dokument stehen muss
Wenn du den Weg ins Whitepaper gefunden hast, lohnt sich der Blick auf wenige Punkte. Die MiCA-Verordnung schreibt für E-Geld-Token unter anderem Angaben zum Emittenten, zum Token selbst, zu den Rechten und Pflichten der Inhaber sowie zu den Risiken vor.
Für die Praxis sind zwei Punkte am wichtigsten. Erstens der Rücktausch: E-Geld-Token müssen den Inhabern jederzeit zum Nennwert zurückgetauscht werden können. Zweitens die Deckung, also die Frage, in welchen Werten die Reserve gehalten wird und wo sie verwahrt ist. Beides steht im Dokument, und beides erklärt, warum ein zugelassener E-Geld-Token rechtlich etwas anderes ist als ein Stablecoin ohne Zulassung.
Wie sich ein solcher Token vom geplanten digitalen Zentralbankgeld unterscheidet, haben wir in einem eigenen Beitrag zum Unterschied zwischen digitalem Euro und Stablecoin auseinandergenommen. Und wo du deine Token nach dem Kauf verwahrst, entscheidest du unabhängig vom Emittenten; die gängigen Programme haben wir im Software-Wallet-Vergleich gegenübergestellt.
Grenzen dieser Auswertung: Was das Register nicht beantwortet
Vier Dinge bleiben offen, und sie gehören zur Auswertung dazu.
Wir haben nicht geprüft, ob ein gelisteter Token tatsächlich handelbar ist. Das Register sagt nichts darüber, ob eine Börse ihn führt oder wie viel davon im Umlauf ist. Wir haben ausserdem nicht geprüft, ob die erreichbaren Dokumente inhaltlich vollständig sind; gemessen haben wir die Erreichbarkeit, nicht die Qualität. Wir haben nicht geprüft, ob die beiden nicht erreichbaren Dokumente anderswo liegen. Und wir konnten die Währung eines Tokens nicht aus dem Register selbst bestimmen, weil ein entsprechendes Feld fehlt.
Hinzu kommt eine Auffälligkeit, die wir nicht auflösen konnten: Ein slowenischer Eintrag trägt als Meldedatum den 1. September 2026 und damit ein Datum, das zum Zeitpunkt unseres Abrufs in der Zukunft lag. Ob es sich um einen Erfassungsfehler oder um eine im Voraus eingetragene Meldung handelt, lässt sich von aussen nicht sagen. Ebenfalls aufgefallen ist, dass die niederländische Aufsichtsbehörde im Register in zwei verschiedenen Schreibweisen geführt wird. Wer die Datei maschinell nach Behördennamen gruppiert, erhält dadurch einen Emittenten zu viel. Wir haben deshalb über die LEI-Kennung zusammengefasst und nicht über den Behördennamen.
Die ältere Auswertung des Registers der zugelassenen Handelsplattformen, in dem wir nur 21 Plattformen gefunden haben, betrifft ein anderes Verzeichnis mit anderen Einträgen und ist von dieser Auswertung unabhängig.
Stablecoin-Zulassung prüfen: Was du daraus mitnimmst
Aus der Auszählung ergeben sich drei Schritte, die du an einem Abend erledigen kannst.
- Sieh nach, ob der Emittent deines Euro-Tokens überhaupt im Register steht. Nicht der Token-Name zählt, sondern das dahinterstehende Unternehmen und seine LEI-Kennung. Findest du es nicht, ist der Token in der EU nicht als E-Geld-Token zugelassen, was seine Verfügbarkeit auf regulierten Plattformen begrenzt. Welche Handelsplätze eine EU-Zulassung haben, zeigt der Vergleich regulierter Krypto-Börsen.
- Ruf das Whitepaper auf und sieh dir den Rücktausch und die Deckung an. Landest du auf einer Übersichtsseite, such dort das Dokument zu deinem Token. Führt die Adresse ins Leere, notiere dir das und frag beim Emittenten nach; ein fehlendes Dokument ist kein Beweis für ein Problem, aber es ist auch nicht der Zustand, den die Verordnung vorsieht. Wo du den Token anschliessend verwahrst, klärt der Software-Wallet-Vergleich.
- Halte Tauschvorgänge sauber fest. Der Tausch von einem Stablecoin in einen anderen ist steuerlich ein Verkauf, auch wenn beide auf denselben Euro lauten. Wer wegen einer Umstellung den Token wechselt, erzeugt damit einen dokumentationspflichtigen Vorgang. Die gängigen Werkzeuge dafür stehen im Vergleich der Krypto-Steuer-Tools.
(Stand: 16. August 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.
Verwandte Artikel
- SoFi rechnet Kartenzahlungen über Stablecoin ab: Was deutsche Karteninhaber jetzt prüfen
- Revolut startet den Euro-Stablecoin EURR: Warum Deutschland nicht in der ersten Welle ist
- Euro-Stablecoin von 37 Banken kommt auf Ethereum: Was du an deinem Euro-Token jetzt prüfen musst
- Stablecoin-Reserven: Warum die EZB die Bankeinlagen-Pflicht kippen will
- Digitaler Euro und Stablecoins: Warum die Bank of England beide Geldformen in einer einzigen Zahlung testet
Welche Themen sollen wir vertiefen?
Wähle aus, was dich aktuell beschäftigt. Deine Auswahl fließt direkt in unsere Themenplanung ein.
Crypto-News, die wirklich Mehrwert bringen.
Wöchentlich. 60 Sekunden Lesezeit. Sorgfältig kuratiert von unserer Redaktion: kein Hype, keine Werbe-Mails, kein Spam.
September 25, 2026 9:23 AM

Fed-Regeln für Stablecoins: Was du bei Deckung und Rücknahmerecht prüfst
Die Federal Reserve hat am 24. September 2026 zwei Regelentwürfe zu Deckung, Kapital und Rücknahme von Zahlungs-Stablecoins vorgelegt. Für dein Guthaben in Deutschland zählt allerdings MiCA, und daraus folgen andere Prüfschritte.
October 1, 2026 12:20 PM

Open USD ist live, steht aber nicht im EU-Register: Worauf es für deutsche Anleger jetzt ankommt
Der Dollar-Stablecoin Open USD ist am 30. September 2026 gestartet, getragen von Coinbase, Mastercard, Shopify, Stripe und Visa. Im MiCA-Register war der Token am 1. Oktober 2026 jedoch nicht notifiziert, und das entscheidet darüber, was du in Deutschland mit ihm tun kannst.
August 16, 2026 6:20 PM

Tether-Audit durch KPMG: Was das uneingeschränkte Prüfungsurteil für USDT in Deutschland bedeutet
Tether hat am 13. August 2026 die erste vollständige Prüfung seines Jahresabschlusses durch KPMG gemeldet, mit uneingeschränktem Prüfungsurteil für das Geschäftsjahr 2025. An der Handelbarkeit von USDT bei zugelassenen Anbietern in der EU ändert das nichts, denn darüber entscheidet Artikel 48 MiCA.
September 1, 2026 2:21 AM

USDT-Cashback und sieben Prozent auf Stablecoins: Was das MiCA-Zinsverbot für dich bedeutet
Eine neue Bezahlkarte wirbt mit bis zu zehn Prozent Cashback in USDT und sieben Prozent im Jahr auf das Guthaben. Artikel 50 MiCAR erklärt, warum dir ein in der EU zugelassener Anbieter genau das nicht zahlen darf.
September 30, 2026 10:54 PM

ESMA fordert Werberegeln für Krypto-Influencer: Sechs Änderungen, die jetzt bei der EU-Kommission liegen
Die EU-Wertpapieraufsicht hat am letzten Tag der Konsultation ihre Stellungnahme zur MiCA-Überprüfung eingereicht. Gefordert werden unter anderem Offenlegung beim Staking, ein erlaubnispflichtiger DeFi-Zugang und die Befugnis, Kryptowerte einzufrieren.
September 15, 2026 4:36 AM

Hyperliquid aus Deutschland nutzen: Was ohne MiCA-Zulassung für dein Guthaben gilt
Hyperliquid ist in keinem EU-Register als zugelassener Kryptowerte-Dienstleister eingetragen — und für Perpetual Futures wäre eine MiCA-Zulassung ohnehin das falsche Papier. Was das konkret für dein Guthaben, deine Schlüssel und deine Steuererklärung bedeutet.
October 2, 2026 7:15 AM

Revolut EURR Stablecoin: Was der Start in drei Märkten wirklich bedeutet
Revolut testet den Euro-Stablecoin EURR zunächst in Dänemark, Polen und Portugal. Ob er praktisch nutzbar wird, hängt von Zugang, Liquidität, Kosten und Akzeptanz ab.
September 15, 2026 4:36 PM

Digitaler Euro und Haltegrenze: Was das geplante Limit für dein Konto und deine Kryptowerte bedeutet
Der digitale Euro bekommt eine Obergrenze, und im Trilog ist noch offen, wer sie festlegt und wie hoch sie ausfällt. Was der Entwurf für dein Girokonto, für Euro-Stablecoins und für deine Kryptowerte bedeutet.
August 11, 2026 4:34 PM

Krypto-Börse schließt: Was du tun musst, bevor die Frist abläuft
Binance, BitMart, Luno und Revolut haben ihr Europageschäft binnen sieben Wochen beendet oder zusammengestrichen. Dieser Leitfaden zeigt, welche Frist zuerst abläuft, wie ein Zwangsverkauf steuerlich wirkt und was du vor der Kontoschließung sichern musst.
August 8, 2026 9:01 AM

Krypto-Börse fordert zur Auszahlung auf: So erkennst du Phishing nach dem MiCA-Stichtag
Weil nicht zugelassene Kryptoanbieter ihre EU-Kunden derzeit zum Abzug auffordern müssen, haben Betrüger leichtes Spiel mit gefälschten Aufforderungen. So prüfst du in zwei Minuten, ob die Nachricht echt ist.
September 29, 2026 8:28 AM

Reverse Solicitation im ESMA-Programm 2027: Worauf du bei Börsen ohne EU-Lizenz jetzt achten solltest
Die ESMA hat am 28. September 2026 ihr Arbeitsprogramm für 2027 vorgelegt und Reverse Solicitation zum Aufsichtsschwerpunkt erklärt. Was das für dich heißt, wenn deine Coins bei einem Anbieter ohne EU-Zulassung liegen, und welche drei Schritte jetzt sinnvoll sind.
July 8, 2025 7:00 AM

BIG Krypto News: EU genehmigt 14 Stablecoin-Herausgeber unter MiCA
Sechs Monate nach dem Start von MiCA nimmt die Regulierung in Europa richtig Fahrt auf. Hier ist das komplette Update für Juli 2025 und was es für den Kryptomarkt bedeutet.
August 6, 2026 3:49 PM

MiCA-Register 2026: Nur 21 von 329 Zulassungen sind Handelsplattformen
Die ESMA veröffentlicht das Register der MiCA-zugelassenen Anbieter als offene Datei. Wir haben sie vollständig ausgewertet — mit einem Ergebnis, das der Begriff „lizenzierte Kryptobörse" so nicht hergibt.
August 18, 2026 8:16 PM

MiCAR-Whitepaper prüfen: Was die erste veröffentlichte MiCA-Strafe gegen Bitpanda für Anleger bedeutet
Die österreichische FMA hat gegen die Bitpanda GmbH 70.000 Euro verhängt, weil ein Kryptowerte-Whitepaper zu spät übermittelt und vor seiner Veröffentlichung beworben wurde. Wir erklären, welche Rechte dieses Pflichtdokument dir gibt, und haben alle 972 im ESMA-Register hinterlegten Whitepaper daraufhin abgerufen, ob sie überhaupt erreichbar sind.
August 17, 2026 3:19 AM

EU-Warnliste für Krypto-Anbieter: 167 Einträge, 165 davon aus Italien, keiner von der BaFin
Die ESMA führt ein europaweites Register nicht konformer Krypto-Anbieter. Wir haben es am 16. August 2026 ausgezählt und jede hinterlegte Webadresse abgerufen. Drei von 30 Aufsichtsbehörden liefern überhaupt Einträge, die BaFin ist nicht darunter.
July 2, 2026 10:09 PM

Binance ist raus aus der EU: So wechselst du auf eine MiCA-regulierte Börse
Binance hat den EU-Markt verlassen. Welche Börsen eine MiCA-Lizenz halten, woran du eine echte Zulassung erkennst und wie der Umzug deines Guthabens Schritt für Schritt abläuft.
September 19, 2026 6:25 PM

Binance MiCA-Lizenz: Stoppte Lagarde die EU-Zulassung?
Laut WSJ soll EZB-Chefin Lagarde Griechenland gebeten haben, Binance die MiCA-Lizenz zu verweigern. Was dahintersteckt und warum die EZB nicht zuständig ist.
May 13, 2025 7:00 AM

US EU Handelskonflikt Spitzt Sich Zu Während US China Streit Abkühlt
Gerade als der langjährige Handelskrieg zwischen den USA und China nachlässt, tauchen neue Spannungen zwischen den USA und der Europäischen Union auf. Mit Trumps Aussage, Europa sei „fieser als China“, steht der nächste transatlantische Handelskonflikt schon vor der Tür?
July 14, 2026 11:59 AM

Stablecoins im Alltag: Wann steuerliche Vorgänge entstehen können
Stablecoins zum Bezahlen, Tauschen oder Verkaufen nutzen? Erfahre, wann steuerliche Vorgänge entstehen und welche Daten du dokumentieren solltest.
September 13, 2026 4:54 AM

Krypto-Lizenz deiner Volksbank: Warum du die Verwahrung getrennt prüfen musst
14 der 16 neuen CASP-Einträge im ESMA-Register waren zuletzt deutsche Genossenschaftsbanken, und jede trägt nur die Orderausführung. Unsere Auszählung der BaFin-Datenbank zeigt: keine der 21 genossenschaftlichen Häuser ist als Kryptoverwahrer eingetragen.
August 30, 2026 11:16 PM

Krypto-Karte: Wo dein Kartenguthaben wirklich liegt und was der Solana-Exploit vom 28. August darüber zeigt
Ein Angriff auf einen Kartenguthaben-Vertrag auf Solana hat 1.685 Nutzern das aufgeladene Guthaben genommen, während ihre Wallets unberührt blieben. Der Fall zeigt, warum es bei Krypto-Karten entscheidend ist, ob dein Guthaben als E-Geld bei einem lizenzierten Institut oder in einem Smart Contract liegt.
August 14, 2026 4:53 PM

BaFin-Warnungen 2026: 24 Krypto-Plattformreihen mit 639 Domains, und so prüfst du deinen Anbieter
Die BaFin warnt 2026 immer häufiger vor ganzen Serien nahezu identischer Krypto-Websites statt vor Einzelanbietern. Eine eigene Auszählung des kompletten Warnbestands zeigt, wie gross das Phänomen ist und mit welchen zwei Registerabfragen du einen Anbieter zuverlässig prüfst.
July 3, 2026 9:07 AM

Stablecoins und Steuern: Was bei USDT, USDC und Co. gilt
USDT, USDC und andere Stablecoins können steuerlich relevant sein. Erfahren Sie, wann Tausche, Gewinne, Haltefrist und Nachweise wichtig werden.
August 22, 2025 12:32 PM

Die EU beschleunigt den digitalen Euro nach dem Genius Act der USA
Der US Genius Act zur Regulierung von Stablecoins wirkt wie ein Weckruf für Europa. Die EU treibt den digitalen Euro jetzt voran – mit Ethereum und Solana im Blick.
July 14, 2026 11:39 AM

Warum ein Coin-Tausch steuerlich wie ein Verkauf wirken kann
Ein Coin-Tausch kann steuerlich wie ein Verkauf gelten. Erfahre, wie Gewinne, Verluste, Gebühren, Haltefrist und Anschaffungskosten berechnet werden.
September 11, 2026 8:49 PM

Polymarket in Deutschland erlaubt? Was der ESMA-Bericht über Prognosemärkte sagt
Die ESMA hat Prognosemärkten erstmals ein eigenes Kapitel in ihrem Risikobericht gewidmet. Sie schreibt, dass Event-Kontrakte in der EU eine Zulassung brauchen, die die großen Plattformen nicht haben.
August 19, 2026 11:16 PM

Stablecoin als Bargeld: Drei Kriterien, mit denen du dein Guthaben selbst prüfst
Der US-Rechnungslegungsrat FASB nennt erstmals drei Bedingungen, unter denen ein Stablecoin in einer Bilanz als Bargeld gelten darf. Aus diesen Bedingungen wird ein Prüfraster, mit dem du dein eigenes Guthaben in zwanzig Minuten einordnest.
Vielleicht auch interessant


