Krypto-Auszahlung auf die eigene Wallet: Zehn Anbieter geprüft, drei lassen deine Coins nicht raus
Sieben von zehn in Deutschland verfügbaren Anbietern sehen eine Auszahlung an eine selbst kontrollierte Wallet-Adresse vor, drei nicht. Die Erhebung vom 16. September 2026 zeigt, woran du das vor dem Kauf erkennst – und warum die Frage gerade jetzt zählt.

Inhalt
Inhalt



Welche Themen sollen wir vertiefen?
Wähle aus, was dich aktuell beschäftigt. Deine Auswahl fließt direkt in unsere Themenplanung ein.
Crypto-News, die wirklich Mehrwert bringen.
Wöchentlich. 60 Sekunden Lesezeit. Sorgfältig kuratiert von unserer Redaktion: kein Hype, keine Werbe-Mails, kein Spam.
Ob du deine Coins bei einem Anbieter wieder herausbekommst, hängt nicht am Guthaben und nicht am Support, sondern an einer technischen Frage: Sieht der Anbieter überhaupt eine Auszahlung an eine Adresse vor, die dir selbst gehört? cryptoticker.io hat das am 16. September 2026 für zehn in Deutschland verfügbare Anbieter geprüft. Bei sieben von ihnen gibt es diesen Weg. Bei drei gibt es ihn nicht, und nach ihren eigenen öffentlichen Angaben ist das kein vorübergehender Zustand.
Der Anlass ist keine Theorie. Innerhalb weniger Wochen wickeln gleich zwei Handelsplätze ab, und in beiden Fällen läuft die Uhr für Guthaben, die noch auf der Plattform liegen. Wer erst in so einem Moment merkt, dass sein Anbieter Coins gar nicht herausgeben kann, hat am Ende nur noch den Verkauf. Der ist steuerlich etwas völlig anderes als ein Transfer, und er findet zu dem Kurs statt, der gerade gilt – bei Bitcoin war das in dieser Woche ein Niveau um 77.000 US-Dollar, deutlich unter den Höchstständen des Jahres.
Zwei Börsen wickeln ab: Warum die Auszahlungsfrage gerade jetzt zählt
Am 15. September 2026 hat die Börse CoinEx den eigenen Rückzug angekündigt und einen Stufenplan veröffentlicht: keine Neuregistrierungen mehr, ab dem 22. September fallen Margin, Lending, Staking und die Earn-Produkte weg, am 29. September endet der Spot-Handel, und der Auszahlungskanal schließt am 22. Dezember 2026. Was danach liegen bleibt, wandert nach Darstellung der Börse in eine separate Verwahrung mit einer monatlichen Gebühr. cryptoticker.io hat die Stufen und die betroffenen Währungen am 15. September 2026 in einer eigenen Messung aufgeschrieben.
Parallel dazu läuft die Abwicklung von BitMEX. Der Handelsschluss dort ist der 23. September 2026; cryptoticker.io hat die Fristen am 26. August 2026 dokumentiert. Zwei Abwicklungen in einem Monat gehören zum normalen Bild eines Marktes, in dem sich Handelsvolumen auf immer weniger große Plätze verschiebt. Für dich als Anleger folgt daraus eine sehr konkrete Hausaufgabe: Du musst wissen, ob dein eigener Anbieter im Ernstfall einen Ausgang für Coins hat.
Diese Frage ist unabhängig davon, ob dein Anbieter seriös ist. Alle drei Anbieter, bei denen der Weg fehlt, sind in Deutschland reguliert und arbeiten seit Jahren. Diese Häuser haben ihr Produkt bloß so gebaut, dass die Coins das Haus nicht verlassen.
Auszahlung auf die eigene Wallet: Was der Begriff technisch bedeutet
Eine Krypto-Auszahlung auf die eigene Wallet ist eine On-Chain-Transaktion, bei der dein Anbieter Coins aus seiner Verwahrung an eine Blockchain-Adresse überträgt, deren privaten Schlüssel du selbst hältst. Danach steht dein Guthaben im Netzwerk auf deiner Adresse, nicht mehr in der Datenbank des Anbieters.
Davon zu unterscheiden sind drei Dinge, die im Marketing gern ähnlich klingen. Eine Euro-Auszahlung auf dein Bankkonto ist ein Verkauf, kein Transfer. Eine anbieterinterne Übertragung zwischen zwei Konten derselben Plattform berührt die Blockchain nicht. Und ein Krypto-Wertpapier bildet den Kurs nur ab; dahinter steht kein Coin, den du empfangen könntest.
Warum das wichtig ist, zeigt sich immer erst im Ausnahmefall: bei einer Abwicklung, bei einer eingefrorenen Auszahlung, bei einem Streit über die Identitätsprüfung. Wer seine Coins auf einer eigenen Adresse hält, ist von diesen Ereignissen nicht betroffen, trägt dafür aber die volle Verantwortung für die Sicherung seiner Schlüssel. Welche Geräte dafür taugen und was sie kosten, steht in unserem Vergleich der Hardware-Wallets. Beide Wege haben ihren Preis, und die ehrliche Antwort lautet, dass die Wahl vom Betrag und von deiner Bereitschaft abhängt, eine Wiederherstellungsphrase über Jahre sicher aufzubewahren.
Methode: Wie wir zehn Anbieter am 16. September 2026 geprüft haben
Geprüft wurde eine einzige Frage: Nennt der Anbieter auf einer öffentlich erreichbaren Seite einen Weg, Kryptowerte an eine selbst kontrollierte Adresse auszuzahlen? Dafür haben wir am 16. September 2026 zwischen 09:50 und 10:15 UTC die Produkt-, Gebühren- und Hilfeseiten von zehn Anbietern abgerufen, die sich an Kundschaft in Deutschland richten, und jeden Abruf mit seinem HTTP-Statuscode protokolliert.
Die zehn Anbieter: Trade Republic, BISON, Bitpanda, Kraken, Bitvavo, Coinbase, Revolut, Scalable Capital, justTRADE und N26 Krypto. Fünf dieser Anbieter haben eine Seite ausgeliefert, die die Frage im Klartext beantwortet. Bei vier Hilfebereichen haben wir den Inhalt über die Suche gegengeprüft und das im Text gekennzeichnet. Bei Trade Republic stützen wir uns auf die Berichterstattung mehrerer Fachmedien.
Diese Auswertung hat cryptoticker.io am 16. September 2026 selbst erhoben. Die Auswertung ist eine Momentaufnahme öffentlicher Angaben, kein Test aus einem echten Konto heraus: Wir haben keine Auszahlung ausgelöst, keine Bearbeitungszeit gestoppt und keine Gebühr an der Kasse gemessen.
Drei Anbieter ohne Auszahlungsweg: Scalable Capital, justTRADE und N26 Krypto
Bei diesen drei Anbietern führt kein Weg von der Plattform an eine eigene Blockchain-Adresse:
- Scalable Capital: Die FAQ des Brokers beantwortet die Frage direkt mit Nein. Grund ist die Produktform, nämlich börsengehandelte Krypto-Wertpapiere statt Coins.
- justTRADE: Der Anbieter handelt echte Kryptowerte, schließt Ein- und Auslieferung aber ausdrücklich aus.
- N26 Krypto: Die Produktseite nennt Kauf, Verkauf und Tausch von über 300 Coins sowie die Verwahrung durch einen Partner. Von einer Übertragung an eine externe Adresse ist dort keine Rede.
Das ist kein Vorwurf an diese Häuser. Wer Krypto ausschließlich als Beimischung im Depot hält und ohnehin nie transferieren will, verliert durch diese Bauweise nichts und spart sich die Fehlerquellen einer eigenen Verwahrung. Wer dagegen davon ausgeht, im Ernstfall einfach abziehen zu können, sitzt einem Missverständnis auf.

Krypto-ETP statt Coin: Warum bei Scalable Capital keine Wallet-Adresse vorgesehen ist
Die Hilfeseite des Brokers ist an dieser Stelle unmissverständlich. Dort heißt es wörtlich: „Eine direkte Auszahlung von Kryptowährungen auf eine private Wallet ist über den Scalable Broker technisch nicht möglich." Als Begründung nennt die Seite die Produktform: Gehandelt werden börsengehandelte Krypto-Wertpapiere, sogenannte Crypto-ETPs, und nicht die Coins selbst. Eine eigene Wallet ist in diesem Aufbau schlicht nicht vorgesehen.
Ein Krypto-ETP ist ein an der Börse handelbares Wertpapier, das den Kurs einer Kryptowährung nachbildet und in der Regel physisch mit Coins hinterlegt ist, die beim Emittenten liegen. Manche Emittenten erlauben in ihren Produktbedingungen eine physische Auslieferung der hinterlegten Coins. Das ist dann aber ein Antrag beim Emittenten mit eigener Dokumentation, eigenen Gebühren und erweiterter Identitätsprüfung, kein Knopf in der Broker-App.
Für die Steuer hat die Produktform übrigens eine Kehrseite, die viele übersehen: Ein Krypto-ETP ist ein Wertpapier, und Gewinne daraus laufen über die Abgeltungsteuer, während der direkte Coin im Privatvermögen nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei bleibt. Wer beides mischt, sollte die Depots sauber trennen.
Sammelverwahrung bei justTRADE: physische Coins ohne Ein- und Auslieferung
justTRADE ist der interessantere Fall, weil hier tatsächlich echte Coins gekauft werden. Nach Angaben des Anbieters sind 73 physische Kryptowerte handelbar, die Verwahrung übernimmt die Tangany GmbH aus München in einer Sammel-Wallet, der Handel läuft als Kommissionsgeschäft über eine Partnerbank. Trotzdem steht in der FAQ des Anbieters der Satz: „Die Ein- wie auch die Auslieferung von Kryptowerten ist bei uns grundsätzlich nicht möglich." Und für die Gegenrichtung: „Der Übertrag von Kryptowerten zu justTRADE ist nicht möglich."
Sammelverwahrung heißt, dass die Coins aller Kundinnen und Kunden gebündelt auf wenigen Adressen des Verwahrers liegen und dein Anspruch in dessen Büchern geführt wird. Rechtlich ist das ein Herausgabeanspruch gegen den Verwahrer, technisch bist du in keinem Block der Kette sichtbar. Für den Alltag macht das keinen Unterschied. Für den Ausnahmefall schon, denn dein Anspruch ist nur so belastbar wie die Bücher und die Aufsicht dahinter.
Bemerkenswert ist die zweite Hälfte der Aussage: Auch eine Einlieferung ist ausgeschlossen. Wer Coins aus einer eigenen Wallet dorthin bringen möchte, um sie günstiger zu verkaufen, kann das nicht. Die Plattform ist ein geschlossener Kreislauf, in dem Euro hinein- und wieder hinausfließen, Coins aber nicht.
N26 Krypto: Kaufen und verkaufen in der Banking-App, Schlüssel beim Partner
Den Krypto-Handel in der N26-App erbringt die Bitpanda Asset Management GmbH, die dafür bei der BaFin zugelassen ist. Auf der deutschen Produktseite wirbt die Bank mit über 300 Coins, die sich „kaufen, verkaufen oder tauschen" lassen. Zur Verwahrung steht dort, dass der Partner die Bestände im Cold-Storage-Verfahren hält und die privaten Schlüssel verwaltet. Eine Funktion zum Senden an eine fremde Adresse taucht auf der Seite nicht auf.
Hier ist Vorsicht geboten, und wir sagen das ausdrücklich: Das Fehlen einer Erwähnung ist kein Beweis für das Fehlen der Funktion. Belastbar ist an dieser Stelle nur, dass die öffentliche Produktseite am 16. September 2026 keinen Auszahlungsweg an eine eigene Adresse beschreibt. Wer dort Bestände hält und einen Transfer plant, sollte vor dem nächsten Kauf im Support nachfragen und sich die Antwort schriftlich geben lassen.
Dasselbe Muster findet sich bei Bankangeboten insgesamt. cryptoticker.io hat am 12. September 2026 beschrieben, dass beim Krypto-Angebot der Sparkassen kein eigener Schlüssel vorgesehen ist; bei den Volksbanken sieht das Bild nach unserer Auswertung vom 13. September 2026 ähnlich aus. Das Bankmodell verkauft bewusst Bequemlichkeit und Vertrautheit, nicht Selbstverwahrung.
Sieben Anbieter mit Auszahlungsweg: von Trade Republic bis Revolut
Bei den übrigen sieben Anbietern ist der Ausgang vorhanden, in unterschiedlicher Breite:
- Trade Republic hat sein Krypto-Wallet am 14. November 2025 freigeschaltet. Nach übereinstimmender Darstellung mehrerer Fachmedien lassen sich seither über 50 Kryptowährungen senden und empfangen, ohne eigene Plattformgebühr; es fällt nur die Netzwerkgebühr der jeweiligen Blockchain an. Die Verwahrung liegt bei einem regulierten Verwahrer.
- BISON beschreibt Ein- und Auszahlung auf der eigenen Website und nennt sie kostenfrei. Die Bedingung steht dort ebenfalls: Ziel darf nur eine Adresse sein, deren wirtschaftlich Berechtigter du selbst bist.
- Kraken führt eine eigene Hilfeseite mit Mindestbeträgen und Auszahlungsgebühren je Coin und Netzwerk. Der Hinweis dort, dass die endgültige Gebühr erst bei der Bestätigung feststeht, ist typisch für Börsen mit vielen Ketten.
- Bitpanda, Bitvavo, Coinbase und Revolut erklären die Auszahlung in ihren Hilfebereichen. Die Hilfeartikel dieser vier Anbieter zum Senden an externe Adressen existieren und sind im Browser lesbar; wir haben ihren Inhalt über die Suche gegengeprüft. Bei Revolut ist die Auszahlung ausdrücklich auf bestimmte Coins und Netzwerke beschränkt.
Wer zwischen diesen Häusern wählt, sollte die Auszahlungsfunktion als eigenes Kriterium behandeln und nicht als Selbstverständlichkeit, die im Kleingedruckten schon irgendwo stehen wird. Welche Plätze in Deutschland verfügbar sind und wie sich Gebühren, Spreads und Auswahl unterscheiden, zeigt unser Börsenvergleich.
Mindestbetrag, Netzwerk und Gebühr: Woran eine Krypto-Auszahlung im Alltag scheitert
Dass ein Ausgang existiert, heißt noch nicht, dass er zu deinem Bestand passt. Drei Hürden tauchen in der Praxis immer wieder auf, und alle drei lassen sich vorher prüfen.
Die erste ist der Mindestbetrag. Fast jede Börse legt je Coin fest, ab welcher Menge sie überhaupt auszahlt. Liegt dein Restguthaben darunter, bleibt es liegen, selbst wenn der Knopf sichtbar ist. Das trifft vor allem kleine Positionen, die nach Jahren des Sparplans als Streubestand übrig bleiben.
Die zweite ist die Netzwerkwahl. Viele Token laufen auf mehreren Ketten, und die Gebühr unterscheidet sich zwischen Hauptnetz und Layer 2 erheblich. Wer die falsche Kette wählt, zahlt entweder unnötig viel oder schickt sein Guthaben an eine Adresse, die das Format gar nicht bedienen kann. Eine kleine Testauszahlung kostet ein paar Cent und beantwortet die Frage endgültig.
Die dritte ist die Gebührenform. Manche Anbieter reichen nur die Netzwerkgebühr durch, andere legen einen festen Betrag je Coin fest, der bei hoher Auslastung günstig und bei ruhigem Netz teuer wirkt. Bei einem Restguthaben im zweistelligen Eurobereich entscheidet dieser Unterschied darüber, ob sich der Transfer überhaupt lohnt.
Krypto-Börsen im ÜberblickEigentumsnachweis ab 1.000 Euro: Was die Geldtransferverordnung von dir verlangt
Seit die europäische Geldtransferverordnung vollständig greift, endet die Prüfung nicht beim Anbieter. Ab einem Gegenwert von 1.000 Euro muss dein Anbieter feststellen, ob die Zieladresse tatsächlich dir gehört, bevor er eine Auszahlung an eine selbst gehostete Wallet ausführt. cryptoticker.io hat die zulässigen Methoden und den Ablauf am 19. August 2026 im Detail beschrieben.
Für dich heißt das praktisch: Plane den ersten Transfer nicht für den Abend, an dem die Frist abläuft. Je nach Anbieter läuft der Nachweis über eine signierte Nachricht, über eine kleine Testüberweisung oder über einen Nachweis in der App. Jeder dieser Wege braucht Zeit, und jeder davon kann an einer Kleinigkeit hängen bleiben, etwa an einer Wallet, die das Signieren von Nachrichten gar nicht anbietet.
Dieselbe Verordnung erklärt auch, warum Anbieter wie BISON ausdrücklich nur Auszahlungen an eigene Adressen zulassen. Eine Überweisung an die Wallet einer anderen Person ist kein technisches Problem, sondern ein regulatorisches.
Ist der Transfer auf die eigene Wallet ein steuerpflichtiger Verkauf?
Nein. Wenn du Coins von deinem Konto bei einem Anbieter auf eine Adresse überträgst, deren Schlüssel du selbst hältst, wechselt der wirtschaftliche Eigentümer nicht. Es liegt kein Veräußerungsgeschäft vor, und die einjährige Haltefrist läuft weiter; der Anschaffungszeitpunkt bleibt derjenige des ursprünglichen Kaufs.
Zwei Punkte solltest du trotzdem beachten. Erstens brauchst du eine lückenlose Dokumentation: Nach einem Transfer sieht die Steuersoftware zwei Bestände, wenn du die Adressen nicht sauber verknüpfst, und aus einem Umzug wird auf dem Papier ein Kauf ohne Herkunft. Zweitens ist der erzwungene Umtausch bei einer Abwicklung etwas anderes als ein freiwilliger Transfer. Wandelt eine Börse dein Guthaben vor der Schließung in einen Stablecoin um, ist das ein Tausch und damit ein steuerlich relevanter Vorgang, auch wenn du ihn nicht ausgelöst hast.
Genau deshalb lohnt es sich, den Transfer freiwillig und früh zu machen statt unter dem Druck einer Frist. Wer seine Bestände über mehrere Anbieter verteilt hat, sollte zusätzlich ein Werkzeug führen, das Adressen und Konten zusammenhält.

Grenzen der Erhebung: Was diese Momentaufnahme nicht zeigt
Unsere Prüfung beantwortet eine binäre Frage und sonst nichts. Die Erhebung sagt nicht, wie schnell eine Auszahlung tatsächlich ausgeführt wird, ob ein Anbieter sie im Einzelfall wegen einer Prüfung anhält, wie hoch die Gebühr am Ende ausfällt und welche Coins von der Funktion ausgenommen sind. Diese Angaben stehen bei den meisten Anbietern erst im eingeloggten Bereich oder direkt im Bestätigungsdialog.
Ebenfalls offen bleibt, ob die drei Anbieter ohne Ausgang ihre Bauweise künftig ändern. Trade Republic hat genau diesen Schritt im November 2025 vollzogen, und mehrere Häuser haben Transferfunktionen nachgerüstet, nachdem die regulatorischen Anforderungen geklärt waren. Ein Nein von heute ist deshalb kein Nein für immer, und jede dieser Angaben kann sich ohne Ankündigung ändern.
Und schließlich: Vier der zehn Hilfebereiche haben unseren Abruf abgewiesen. Wir haben diese vier Fälle gekennzeichnet, statt sie als geprüft auszugeben.
Krypto-Auszahlung prüfen: Was du daraus mitnimmst
- Stelle die Frage, bevor du kaufst. Suche in der Hilfe deines Anbieters nach „Auszahlung", „Senden" oder „externe Wallet". Findest du dort keine klare Antwort, frage den Support und lass dir die Auskunft schriftlich geben. Wo das überhaupt vorgesehen ist, zeigt der Überblick über Krypto-Börsen.
- Mach eine Testauszahlung, solange kein Druck herrscht. Ein kleiner Betrag auf eine eigene Adresse beantwortet in zehn Minuten, was jede FAQ offenlässt: Mindestbetrag, Netzwerkwahl, Dauer und Eigentumsnachweis. Wohin der Transfer gehen sollte, klärt unser Hardware-Wallet-Vergleich.
- Dokumentiere jeden Transfer sofort. Adresse, Datum, Menge und Gebühr gehören in dieselbe Aufstellung wie deine Käufe, sonst wird aus einem steuerfreien Umzug später eine Lücke in der Herkunftskette. Passende Werkzeuge findest du unter den Krypto-Steuer-Tools.
Quellen dieser Auswertung, jeweils am 16. September 2026 abgerufen: die FAQ von Scalable Capital zur Auszahlung auf eine private Wallet und die Informationsseite von justTRADE zum Kryptohandel.
(Stand: 16. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)
Häufige Fragen zur Krypto-Auszahlung auf die eigene Wallet
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.
Verwandte Artikel
- Krypto-Börse schließt: Was du tun musst, bevor die Frist abläuft
- Krypto-Steuern ohne vollständige Historie: Was tun, wenn Daten fehlen?
- Auszahlung gesperrt: Was 136 Vorfälle auf neun Börsen-Statusseiten über deine Coins verraten
- Krypto-Steuern bei wenigen Trades: Das ist wichtig
- Warum ein Coin-Tausch steuerlich wie ein Verkauf wirken kann
Welche Themen sollen wir vertiefen?
Wähle aus, was dich aktuell beschäftigt. Deine Auswahl fließt direkt in unsere Themenplanung ein.
Crypto-News, die wirklich Mehrwert bringen.
Wöchentlich. 60 Sekunden Lesezeit. Sorgfältig kuratiert von unserer Redaktion: kein Hype, keine Werbe-Mails, kein Spam.
July 14, 2026 11:59 AM

Stablecoins im Alltag: Wann steuerliche Vorgänge entstehen können
Stablecoins zum Bezahlen, Tauschen oder Verkaufen nutzen? Erfahre, wann steuerliche Vorgänge entstehen und welche Daten du dokumentieren solltest.
August 8, 2026 9:01 AM

Krypto-Börse fordert zur Auszahlung auf: So erkennst du Phishing nach dem MiCA-Stichtag
Weil nicht zugelassene Kryptoanbieter ihre EU-Kunden derzeit zum Abzug auffordern müssen, haben Betrüger leichtes Spiel mit gefälschten Aufforderungen. So prüfst du in zwei Minuten, ob die Nachricht echt ist.
June 22, 2024 2:07 PM

Avalanche (AVAX) Kurs Prognose Nach Massivem Ausverkauf
Der Avalanche (AVAX) Kurs fiel heute um über 10% nach einem massiven Selloff. Was bedeutet das für die Zukunft von AVAX?
June 7, 2026 10:25 AM

Bitcoin kaufen ohne KYC im Jahr 2026: 3 bewährte Wege
Identitätsschutz auf der Blockchain. Das sind die drei sichersten Methoden, um Bitcoin im Jahr 2026 komplett ohne KYC-Verifizierung zu erwerben.
September 25, 2026 2:31 AM

Bitget-Hack über 351 Millionen Dollar: Was du bei deiner Krypto-Börse jetzt prüfst
Bitget meldet unautorisierte Abflüsse von rund 351,6 Millionen US-Dollar und hat die Auszahlungen ausgesetzt. Für deutsche Bestandskunden ist damit der einzige Weg gesperrt, den die MiCA-Regeln ihnen noch gelassen hatten.
July 9, 2026 11:43 AM

Mehrere Wallets und Börsen: So wird der Krypto-Gewinn berechnet
Mehrere Wallets und Börsen? So berechnen Sie Krypto-Gewinne, ordnen Transfers korrekt zu und beachten FiFo, Haltefrist und Anschaffungskosten.
September 29, 2026 5:38 PM

MEXC erstattet 340.000 Dollar: Der API-Schlüssel des Angreifers überlebte die Kontosperre
Ein Angreifer legte während einer Kontoübernahme bei MEXC einen API-Schlüssel mit Auszahlungsrecht an, den die Börse beim Wiederherstellen des Kontos nicht widerrief. 27 Minuten nach Ablauf der Auszahlungssperre waren rund 340.000 Dollar fort.
August 23, 2026 2:16 AM

BitMart plant Restrukturierung statt Abwicklung: Was Kunden nach Ablauf der Frist am 26. August wissen sollten
Stand 27.09.2026, Rückblick: BitMart hatte am 21. August 2026 einen möglichen Restrukturierungsplan angekündigt, an den Terminen änderte das nichts: Der Handel sollte am 26. August um 01:00 Uhr UTC enden, Auszahlungsanträge mussten bis 05:00 Uhr UTC gestellt sein. Der Beitrag beschreibt die Lage vor dem Stichtag.
August 22, 2026 8:17 PM

BitMart vor dem Handelsstopp: Bei welchen Coins die Auszahlung schon jetzt gesperrt ist
Am 26. August 2026 endet bei BitMart um 01:00 Uhr UTC der Handel, um 05:00 Uhr UTC die Frist für Auszahlungsanträge. Eine eigene Messung der öffentlichen Schnittstelle zeigt, dass die Auszahlung bei einem großen Teil der geführten Kryptowerte schon vier Tage vorher nicht mehr freigeschaltet ist.
March 22, 2022 11:30 PM

Anleitung: Wie registrierst du dich bei Coinbase?
Wie registrierst du dich bei Coinbase? Wir geben eine kurze Anleitung zur Registrierung bei der großen Krypto-Börse.
July 30, 2026 12:05 PM

Bitcoin zwischen Wallets senden: Ist die Netzwerkgebühr steuerpflichtig?
Bitcoin auf die eigene Wallet übertragen: Der Transfer ist in Österreich meist steuerneutral - die Netzwerkgebühr kann dennoch Steuern auslösen.
July 13, 2026 3:46 PM

Krypto-Steuern bei vielen Trades: So vermeidest du Datenchaos
Viele Krypto-Trades? So organisierst du Börsen, Wallets, Transfers und Steuerreports, vermeidest Datenfehler und berechnest Gewinne korrekt.
July 13, 2026 8:30 AM

Krypto-Gebühren richtig erfassen: Kauf, Verkauf, Transfer
So erfassen Sie Krypto-Gebühren bei Kauf, Verkauf, Swap und Wallet-Transfer korrekt und vermeiden falsche Anschaffungskosten und Gewinne.
August 19, 2026 12:17 PM

Krypto auf die eigene Wallet auszahlen: Warum die Börse ab 1.000 Euro einen Eigentumsnachweis für die Adresse verlangt
Ab 1.000 Euro muss dein Anbieter feststellen, ob die Zieladresse wirklich dir gehört. Artikel 14 Absatz 5 der Geldtransferverordnung, fünf zulässige Methoden und der Grund, warum eine Auszahlung ohne diesen Schritt liegen bleibt.
July 15, 2026 9:02 AM

Krypto-Steuererklärung in 7 Schritten vorbereiten
Bereite deine Krypto-Steuererklärung in 7 Schritten vor: Daten sichern, Transfers verbinden, Gewinne prüfen und Nachweise vollständig archivieren.
July 2, 2026 12:00 PM

Krypto vor Jahren gekauft: Wie berechne ich Anschaffungskosten und Gewinn?
Vor Jahren Krypto gekauft? So berechnen Sie Anschaffungskosten, Gewinn, Haltefrist und Nachweise für die Steuererklärung korrekt.
July 21, 2026 11:14 AM

Krypto-Börse insolvent: Sind verlorene Coins absetzbar?
Nach einer Krypto-Börseninsolvenz sind Coins oft nicht sofort steuerlich absetzbar. Wann Verluste anerkannt werden können und welche Nachweise nötig sind.
September 8, 2026 6:39 AM

Entschädigung nach dem Börsen-Hack: Was zwölf Krypto-Anbieter deutschen Kunden wirklich zusagen
Nach 322 Millionen US-Dollar Schaden in einer einzigen Septemberwoche stellt sich die Frage, wer gestohlene Coins ersetzt. Wir haben am 8. September 2026 die Sicherheits- und Rechtsseiten von zwölf Anbietern abgerufen und ausgewertet, was dort zugesagt wird.
October 2, 2026 11:40 AM

Name, Geburtsdatum, Adresse: Worauf es beim SIM-Swapping-Schutz für dein Krypto-Konto ankommt
Betrüger lassen beim Mobilfunkanbieter eine neue SIM-Karte auf deinen Namen aktivieren und fangen damit jeden SMS-Code ab. Wie der Angriff auf dein Krypto-Konto abläuft und mit welchen Einstellungen du ihn ins Leere laufen lässt.
September 20, 2026 10:36 PM

Kraken Erfahrungen: Gebühren, MiCA-Zulassung und Auszahlung in Euro
Ein Kauf über die Standard-Oberfläche von Kraken kostet 1 Prozent plus Spread, über Kraken Pro sind es 0,40 bis 0,80 Prozent. Was Einzahlung, Handel, Auszahlung und Steuerunterlagen bei der Krypto-Börse wirklich kosten, mit Zahlen aus dem offiziellen Gebührenverzeichnis.
September 11, 2026 2:04 PM

Inaktivitätsgebühr bei Krypto-Börsen: So prüfst du, ob dein ruhendes Konto jeden Monat Geld verliert
Zwei Anbieter haben ihre Sätze für ruhende Konten gerade angehoben, einer davon auf bis zu 52 US-Dollar im Monat. Eine eigene Auswertung von 15 Gebührenseiten zeigt, warum du die Antwort für dein Konto fast nie ohne Login findest.
September 4, 2026 3:17 AM

Mittelherkunft bei der Krypto-Börse: Warum eine Einzahlung dein Konto 15 Tage sperren kann
OKX-Chef Star Xu hat am 2. September beschrieben, was eine auffällige Einzahlung auslöst: Prüfungen von 15 Tagen und länger, in denen Guthaben und Kontofunktionen eingeschränkt sein können. Was das für deutsche Anleger bedeutet und welche Belege du bereithalten solltest.
August 19, 2026 12:16 AM

Krypto-Börse insolvent: Wann deine Coins aussonderungsfähig sind und wann sie in die Insolvenzmasse fallen
Geht ein Verwahrer pleite, greift für Kryptowerte weder die Einlagensicherung noch die Anlegerentschädigung. Ob dir die Bestände dann noch gehören, entscheidet das Aussonderungsrecht nach Paragraf 47 InsO, und die Bedingung dafür kannst du vorher nachlesen.
August 18, 2026 5:22 PM

Überweisung an die Krypto-Börse abgelehnt: Woran die Euro-Einzahlung scheitert und was du dagegen tun kannst
Seit dem 9. Oktober 2025 gleicht dein Zahlungsdienstleister bei jeder Euro-Überweisung den Empfängernamen gegen die IBAN ab. Bei Einzahlungen auf ein Börsenkonto ist genau das die Stelle, an der die Zahlung am häufigsten stehen bleibt.
August 13, 2026 6:16 PM

Trezor-Datenleck: Erst 13.689 Kunden, dann rund 67.000 weitere offengelegt
Beim Trezor-Versandpartner ShipMonk wurden im August Namen, Telefonnummern und Wohnadressen von 13.689 Kunden abgegriffen; im September meldete Trezor rund 67.000 weitere Betroffene in den USA. Die Geräte selbst bleiben sicher.
Vielleicht auch interessant



