Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Bitcoin-ETF-Anträge von Blackrock: Was 2023 geschah und wie die Genehmigung 2024 kam

Im Sommer 2023 schickte die US-Börsenaufsicht SEC die ersten Bitcoin-ETF-Anträge von Blackrock und Fidelity zurück. Was damals fehlte, warum die Ablehnung als gutes Zeichen galt und wie es im Januar 2024 zur Genehmigung kam.

Behördengebäude mit hohen Steinsäulen bei Nacht, angestrahlt, leere Treppe davor
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4 Min. Lesezeit
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Stand-Hinweis: Dieser Artikel erschien am 5. Juli 2023 und beschreibt die Lage vor der Genehmigung. Am 10. Januar 2024 hat die US-Börsenaufsicht SEC die Notierung und den Handel von Spot-Bitcoin-ETPs genehmigt, wie die Erklärung des damaligen SEC-Vorsitzenden Gary Gensler festhält. Was danach geschah, steht am Ende des Artikels.

Der Vermögensverwalter Blackrock musste im Sommer 2023 einen Rückschlag bei seinem Antrag auf einen Bitcoin-ETF hinnehmen. Die US-Börsenaufsicht SEC schickte die Unterlagen zurück, weil ihr Angaben fehlten. Blackrock kündigte an, die Anträge anzupassen und erneut einzureichen. Die Frage war damals, ob es mit der Genehmigung danach schnell gehen würde.

Mit Schnur gebündelter Aktenstapel auf dunklem Schreibtisch, daneben ein Stempel
Im Sommer 2023 gingen die ersten Anträge zur Nachbesserung zurück.

Was beim Bitcoin-ETF-Antrag passiert war

Die SEC hatte die damals eingereichten Anträge als unzureichend bezeichnet. Neben Blackrock hatte unter anderem auch der Vermögensverwalter Fidelity einen Antrag gestellt. Bemängelt wurden vor allem fehlende Vereinbarungen über die Marktüberwachung mit Kryptobörsen. Es ging darum, Manipulationen am Handel mit Bitcoin erkennen zu können, auf dem die Fonds beruhen sollten.

Warum die Ablehnung damals als gutes Zeichen galt

Eine Ablehnung klingt zunächst nach einer schlechten Nachricht. Bemerkenswert war aber die Geschwindigkeit: Die SEC reagierte innerhalb weniger Tage, benannte die fehlenden Punkte und gab die Unterlagen zurück. Viele Beobachter deuteten das als Zeichen, dass die Behörde den Anträgen grundsätzlich offen gegenüberstand. Hätte sie ablehnen wollen, hätte sie sich mehrere Monate Zeit lassen können.

Offene schwere Tresortür in einem schwach beleuchteten Bankkeller
Die Verwahrung der Bitcoin war einer der Punkte, die die SEC geklärt sehen wollte.

Welches Problem gelöst werden musste

Im Kern ging es um ein Programm zur Marktüberwachung und um den Zugriff auf Daten zum Spot-Handel mit Bitcoin. Dafür mussten die Antragsteller mit großen Kryptobörsen zusammenarbeiten. Im Fokus stand die US-Börse Coinbase, die als Partner für die Überwachung und als Verwahrer der Bitcoin für mehrere Fonds vorgesehen war. Coinbase war damals bereits selbst an der Börse notiert, und die Aktie stieg nach den Berichten über die Anträge.

Im Juli 2023 hieß es, eine Genehmigung könne bald folgen, wenn die nachgebesserten Anträge die Punkte der SEC klären. Tatsächlich dauerte es noch rund ein halbes Jahr.

Was danach geschah

Die Antragsteller reichten ihre Unterlagen erneut ein und benannten Partner für die Marktüberwachung. Am 10. Januar 2024 genehmigte die SEC die Spot-Bitcoin-ETPs, am Tag darauf begann der Handel. Seitdem sind die Fonds zu einer der wichtigsten Quellen für Nachfrage nach Bitcoin geworden: Im September 2026 flossen netto 2,65 Milliarden US-Dollar zu, und Anfang Oktober 2026 verwalteten sie Bitcoin im Wert von rund 109 Milliarden US-Dollar, wie wir in unserer Auswertung der ETF-Zuflüsse beschrieben haben.

Wie ein Bitcoin-ETF grundsätzlich funktioniert, erklärt unser Beitrag Was ist der Bitcoin-ETF?. Für Anleger in Deutschland sind die US-Fonds in der Regel nicht direkt handelbar. Welche Wege es hierzulande gibt, zeigt unser Überblick Krypto-ETFs in Deutschland kaufen, Anbieter für den direkten Kauf vergleicht unser Vergleich der Krypto-Börsen.

Bitcoin-ETF: Was du daraus mitnimmst

Die Geschichte der Anträge zeigt, wie lange ein Zulassungsverfahren dauern kann, auch wenn eine Behörde früh Signale sendet. Zwischen der Rücksendung im Sommer 2023 und der Genehmigung lag rund ein halbes Jahr. Kryptowerte schwanken stark, ein Totalverlust ist möglich. Dieser Artikel ist keine Empfehlung, Bitcoin oder einen Bitcoin-Fonds zu kaufen oder zu verkaufen.

Häufige Fragen zu den Bitcoin-ETF-Anträgen

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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